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Dengue-Fieber - |
Es gibt vier unterschiedliche Virustypen, die Krankheit ist typisch für
Städte und wird bei der Diagnose gerne mit Malaria verwechselt! Die Viren
werden durch Stechmücken übertragen, insbesondere durch die städtischen
Moskitos (Aedes aegypti), die immer schwerer zu bekämpfen sind und sich
massiv ausbreiten.
5-8 Tage nach dem Stich kommt es zu grippeähnlichen Symptomen wie schnellem
Fieberanstieg, starken Muskel-, Gelenk- sowie Kopfschmerzen. Folge können
steife und unbeholfene Bewegungen sein. Manchmal hat der Erkrankte auch feinfleckige
masernähnliche Hautausschläge. Sehr oft findet man auch Augenschmerzen
und starke Schmerzen der Rückenmuskulatur. Oft ist das Fieber zweigipflig,
es sinkt wie bei vielen Viruserkrankungen nach etwa 2 Tagen und steigt dann
erneut an. Nach ca. 7 Tagen, deshalb auch der Name "7-Tage"-Fieber,
hört das Fieber in der Regel ohne große Komplikationen sehr schnell
auf.
Meist verläuft die Infektion relativ mild und hinterlässt eine
lebenslange Immunität gegen diesen bestimmten Virustyp. Eine spätere
Infektion mit einem anderen der vier Dengue-Serotypen kann aber eine der Komplikationen,
das Hämorrhagische Fieber auslösen: Blutungsneigung und Verwirrtheitszustände
können auftreten. Besonders gefährdet sind Kinder. Vor allem in den
Städten Südostasiens kommt es besonders bei Kindern zu immer mehr
Todesfällen durch Dengue-Hämorrhagisches Fieber.
Durch die große Reiselust ist die Zahl der Zweitinfekte, also der Hämorrhagischen
Form, stark gestiegen. Vor der Reise kann ein serologischer Test Klarheit über
ein früher durchgemachtes Denguefieber bringen.
Zur Vorbeugung sind 2 Dinge wichtig:
Bislang gibt es noch keine gezielten Medikamente, die für die Therapie verwendet werden könnten. Die Behandlung wird sich deshalb auf schmerzlindernde und fiebersenkende Arzneimittel beschränken. Wichtig ist, wegen der Blutungsneigung kein Aspirin zu verwenden.