Dengue-Fieber
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Dengue-Fieber -
die bedeutendste Virus-Erkrankung


Sie fahren in ein Land mit Dengue-Fieber-Gefahr.
Diese dem Gelbfieber verwandte Virus-Erkrankung kommt mit stark steigender Tendenz in allen tropischen und subtropischen Regionen der Erde, vor allem Asiens, den Pazifikinseln und Lateinamerikas vor. Mit mehreren Millionen Erkrankungen pro Jahr ist es die Virus-Infektion, die auch Touristen am meisten trifft. Besonders für Langzeitreisende und während der Regenzeiten besteht ein erhöhtes Risiko.

Es gibt vier unterschiedliche Virustypen, die Krankheit ist typisch für Städte und wird bei der Diagnose gerne mit Malaria verwechselt! Die Viren werden durch Stechmücken übertragen, insbesondere durch die städtischen Moskitos (Aedes aegypti), die immer schwerer zu bekämpfen sind und sich massiv ausbreiten.

5-8 Tage nach dem Stich kommt es zu grippeähnlichen Symptomen wie schnellem Fieberanstieg, starken Muskel-, Gelenk- sowie Kopfschmerzen. Folge können steife und unbeholfene Bewegungen sein. Manchmal hat der Erkrankte auch feinfleckige masernähnliche Hautausschläge. Sehr oft findet man auch Augenschmerzen und starke Schmerzen der Rückenmuskulatur. Oft ist das Fieber zweigipflig, es sinkt wie bei vielen Viruserkrankungen nach etwa 2 Tagen und steigt dann erneut an. Nach ca. 7 Tagen, deshalb auch der Name "7-Tage"-Fieber, hört das Fieber in der Regel ohne große Komplikationen sehr schnell auf.

Meist verläuft die Infektion relativ mild und hinterlässt eine lebenslange Immunität gegen diesen bestimmten Virustyp. Eine spätere Infektion mit einem anderen der vier Dengue-Serotypen kann aber eine der Komplikationen, das Hämorrhagische Fieber auslösen: Blutungsneigung und Verwirrtheitszustände können auftreten. Besonders gefährdet sind Kinder. Vor allem in den Städten Südostasiens kommt es besonders bei Kindern zu immer mehr Todesfällen durch Dengue-Hämorrhagisches Fieber.

Durch die große Reiselust ist die Zahl der Zweitinfekte, also der Hämorrhagischen Form, stark gestiegen. Vor der Reise kann ein serologischer Test Klarheit über ein früher durchgemachtes Denguefieber bringen.

Zur Vorbeugung sind 2 Dinge wichtig:

  1. Alle Wasserquellen in der Umgebung Ihres Aufenthaltsorts abdecken und Unrat, in dem sich, auch kleinste, Wasserpfützen sammeln könnten, wegräumen.
  2. Wirksame Insektenschutzmittel verwenden. Wichtig ist zu wissen: DIE AEDES-MOSKITOS STECHEN TAGSÜBER, während man sich ja sonst wegen der Malaria vor allem nachts vor Insektenstichen schützt. Auf Wunsch erhalten Sie von uns ausführliche Informationen zu Insektenschutz und zu Dengue-Hämorrhagischem Fieber.

Bislang gibt es noch keine gezielten Medikamente, die für die Therapie verwendet werden könnten. Die Behandlung wird sich deshalb auf schmerzlindernde und fiebersenkende Arzneimittel beschränken. Wichtig ist, wegen der Blutungsneigung kein Aspirin zu verwenden.


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