Wurmerkrankungen
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Wurmerkrankungen


Wurmerkrankungen sind heute weltweit verbreitet. So kommen z.B. Band-, Maden-, Spul- und Rundwürmer auch bei uns vor. In tropischen Ländern treten Wurmerkrankungen jedoch noch wesentlich häufiger auf, da das Klima und die meist schlechteren hygienischen Verhältnisse ihre Verbreitung begünstigen. Manche sind auch harmlos, wie die Madenwürmer (Oxyuren). Da die Übertragungswege der meisten Wurmerkrankungen bekannt sind, lässt sich einer Infektion durch Beachtung einiger Regeln, sorgfältiger Hygiene und richtiger Nahrungsaufnahme vorbeugen. "Kopfdüngung" nennt man die Unart, Gemüse und Salat mit Wasser aus irgendeiner Kloake zu gießen. Eine Wurmerkrankung und häufig noch Schlimmeres sind hier praktisch vorprogrammiert.

 Folgende Regeln helfen Schaden bei der Nahrungsaufnahme vermeiden

Vorsicht ist bei herrenlosen Hunden geboten. Eine Hundebandwurm-Infektion kann gefährliche Folgen haben.
Vor allem in Afrika, Indien und im Nahen Osten kommt der sogenannte Medina-Wurm vor, der im Trinkwasser lebt und kleine Krebse als Zwischenwirt benützt. Nach einer (für Touristen seltenen) Infektion und ca. einem Jahr ist der Wurm im menschlichen Körper ausgereift.

 Wurmerkrankungen über die Haut
Charakteristisch für nahezu alle Wurminfektionen, die durch die Haut erworben werden, ist ein früher oder später auftretender Juckreiz, Schwellungen an der ggf. Bisswunde und deutlich erkennbare, meist rötliche Grabgänge der Würmer.
Im Sand und am Boden, der mit Stuhl verunreinigt war, halten sich besonders Haken- und Zwergfadenwürmer auf, die über die Haut des Menschen (Fußsohle) sehr schnell in den Körper eindringen. Aus diesem Grund sollte stets Schuhwerk getragen, auf das Barfußgehen verzichtet und nicht ohne Matten auf solchen Stellen gelagert werden.
Auch Stechmücken können über Ihre Larven Wurmerkrankungen auf den Menschen übertragen. So kommt es z.B. beim Loa-Loa-Wurm, der vor allem im Westen Afrikas auftritt, zu starken Schwellungen von Gesicht, Knöcheln und Handgelenken. Diese Wurmart benötigt ca. 1 Jahr, um im Körper des Menschen heranzureifen.

 Therapie
Die meisten Wurmerkrankungen können heute gut mit Medikamenten therapiert werden. Je nachdem hilft meist Vermox oder Yomesan. Neben den unterschiedlichen Symptomen wie Mattigkeit, Leibschmerzen oder blutiger Durchfall wird der eigentliche Nachweis über die Eier im Stuhl (mikroskopisch) vorgenommen. Falls der Wurmbefall jedoch nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann es zu sehr schwerwiegenden Folgeschäden kommen.
Über eine andere Wurminfektion, die Bilharziose, können wir Ihnen gerne weitere Informationen ausdrucken.

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