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Vgl. auch Internet-Infos
der DTG: www.tropmed.dtg.org/impfen/diphther.htm
des RKI: http://www.rki.de/INFEKT/INFEKT.HTM?/INFEKT/D_LINKS.HTM&1
des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/diseases/submenus/sub_diphtheria.htm
und der WHO: http://www.who.int/health_topics/diphtheria/en
siehe auch zum Thema
STIKO: Diphtherie
Erreger
Corynebacterium diphtheriae
Verbreitung
Weltweit
Ansteckungsmodus
Meist durch Tröpfcheninfektion, aber indirekt auch durch infizierte Gegenstände. Gefahr besteht durch klinisch gesunde
Bazillenträger. Erkrankte sind nach Genesung bis zu 4 Wochen ansteckend.
Inkubationszeit
2-5 Tage
Immunität
Nur geringe und evtl. nur Monate anhaltende Immunität nach der Erkrankung.
Prophylaxe
Aktive Immunisierung für alle Kinder bis zum 7. Lebensjahr (meist
mit Kombinations-Impfstoffen)
Auffrischimpfungen alle 10 Jahre (am besten in Kombination mit Tetanus).
Passive Immunisierung für ungeschützte Personen mit engem Kontakt zu Diphtherie-Kranken.
Krankheitsbild
Leichtes Fieber, Infektion betrifft lokal Schleimhaut-Oberflächen bes. im Rachen, in der Nase oder an den Konjunktiven. Entzündungen mit
grau-weißen Belägen ("diphtherische Pseudomembran"), süßlichem Mundgeruch und Allgemeinerscheinungen treten auf. Auch Wunden und Hautverletzungen ("Hautdiphtherie gerade in den Tropen") sind infizierbar. Beim Vermehren bilden die Erreger Toxin,
das lokale Zellschäden verursacht und für das Krankheitsbild verantwortlich ist. Toxische Wirkungen betreffen besonders das Herz und periphere Nervensystem. Schwerer Verlauf: Halsschwellung mit Luftnot, Herzmuskelentzündung und
Nervenlähmungen
Diagnose
Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur, Serologie (aus Nasen-, Rachen-
und Kehlkopfabstrichen und ähnlichen verdächtigen Stellen).
Antikörpernachweis
Therapie
Schon bei Verdacht sollte die antitoxische Serumtherapie mit einem
Pferde-Immunserum begonnen werden (vorher Hauttest zur Erkennung einer evtl. Allergie gegen die Proteine des Pferdeserums!)
Ergänzung durch Gabe von Penicillin
(hochdosiert) oder Erythromycin.