Histoplasmose
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HISTOPLASMOSE / GENERALISIERTE PILZINFEKTION


Vgl. auch Internet-Infos des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/diseases/submenus/sub_histoplasmosis.htm

 Erreger
Histoplasma capsulatum, das geschlechtliche Stadium dieses Pilzes wird Emmonsiella capsulata genannt.
In Afrika eine Unterart von Histoplasma capsulatum: Histoplasma duboisii

 Verbreitung
Weltweit; endemisch im Mittelwesten der USA, in Süd-Amerika, Südund Zentral-Afrika und Ostasien.
In Europa nur vereinzelt in England und Österreich aufgetreten.

 Ansteckungsmodus
Lungen-Infektion aerogen durch Inhalation der Sporen (Konidien) dieser Pilze, deren Lebensraum der Erdboden darstellt. Vor allem durch Staub in Umgebung von Hühnerställen oder in Höhlen (Fledermäuse!).

 Inkubationszeit
Unbekannt, bei Epidemien 5-18 Tage.

 Immunität
Nicht belastbar, Reinfektionen sind möglich.

  Prophylaxe
Absonderung Erkrankter ist nicht nötig, da nicht ansteckungsfähig. Impfprophylaxe und passive Immunisierung sind nicht möglich.

 Krankheitsbild
Nach Inhalation der Erreger werden diese von Alveolärmakrophagen aufgenommen und entwickeln sich zu Hefeformen, die sich durch Sprossung vermehren (Husten und Schmerzen in der Brust). Gelangen auch hämatogen in andere Organe, besonders in das RES. Die Entwicklung von Lymphadenopathien sowie der Befall von Milz und Leber können die Folge sein. Weiterhin können Geschwüre im Mund, der Nase, an der Zunge und im Darm auftreten. Viele Infektionen verlaufen aber auch ohne eine klinische Symptomatik. Komplikationen bei Abwehrgeschwächten.

 Diagnose
      Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur und Tierversuch (mit Sputum, Blut, Urin, exzidierten Lymphknoten, Leber-, Milz-Biopsiematerial und Knochenmark)
      Antikörpernachweis und andere Immunreaktionen.

 Therapie
Bei schweren Verläufen symptomatisch und unterstützend. Spezifische Therapie mit Amphotericin-B, vorausgesetzt eine strenge klinische Kontrolle. Außerdem Ketoconazol
Zentral-Afrika und Ostasien.
In Europa nur vereinzelt in England und Österreich aufgetreten.

 Ansteckungsmodus
Lungen-Infektion aerogen durch Inhalation der Sporen (Konidien) dieser Pilze, deren Lebensraum der Erdboden darstellt. Vor allem durch Staub in Umgebung von Hühnerställen oder in Höhlen (Fledermäuse!).

 Inkubationszeit
Unbekannt, bei Epidemien 5-18 Tage.

 Immunität
Nicht belastbar, Reinfektionen sind möglich.

  Prophylaxe
Absonderung Erkrankter ist nicht nötig, da nicht ansteckungsfähig. Impfprophylaxe und passive Immunisierung sind nicht möglich.

 Krankheitsbild
Nach Inhalation der Erreger werden diese von Alveolärmakrophagen aufgenommen und entwickeln sich zu Hefeformen, die sich durch Sprossung vermehren (Husten und Schmerzen in der Brust). Gelangen auch hämatogen in andere Organe, besonders in das RES. Die Entwicklung von Lymphadenopathien sowie der Befall von Milz und Leber können die Folge sein. Weiterhin können Geschwüre im Mund, der Nase, an der Zunge und im Darm auftreten. Viele Infektionen verlaufen aber auch ohne eine klinische Symptomatik. Komplikationen bei Abwehrgeschwächten.

 Diagnose
      Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur und Tierversuch (mit Sputum, Blut, Urin, exzidierten Lymphknoten, Leber-, Milz-Biopsiematerial und Knochenmark)
      Antikörpernachweis und andere Immunreaktionen.

 Therapie
Bei schweren Verläufen symptomatisch und unterstützend. Spezifische Therapie mit Amphotericin-B, vorausgesetzt eine strenge klinische Kontrolle. Außerdem Ketoconazol

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