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siehe auch zum Thema:
STIKO: Influenza
Internet-Infos des RKI: http://www.rki.de/INFEKT/INFEKT.HTM?/INFEKT/I_LINKS.HTM&1
der DTG: www.tropmed.dtg.org/impfen/flu.htm
des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/diseases/submenus/sub_flu.htm
und der WHO: http://www.who.int/health_topics/influenza/en
Erreger
RNS-Virus Myxovirus influenza
Verbreitung
Weltweit jährlich epidemisch (Höhepunkt in Mitteleuropa von Dez.- März/April). Für ältere Menschen oft mit großen
Komplikationen verbunden. Die großen Epi- und Pandemien werden durch Influenza Typ A verursacht (Typ B-Infektionen bleiben meist lokalisiert; Typ C-Infektionen sind selten und meist gutartig).
Ansteckungsmodus
Kontakt mit infizierten Personen (Tröpfcheninfektion), mit verkeimten Gegenständen und durch Inhalation.
Virusreservoir
Pferde, Schweine, Vögel u. a.
Inkubationszeit
1-3 Tage
Immunität
Zeitlich begrenzt (bes. bei Typ A).
Prophylaxe
Schutzimpfung bes. für Herz- und Kreislaufkranke, Personen mit
chronischen Erkrankungen des Respirationstrakts, der Niere, Personen >60. Lebensjahr, und Passive Immunisierung: Schützende Antikörper-Titer nur durch sehr
hochdosierte Gamma-Globulin-Gaben erreichbar.
Infektionsprophylaxe mit Amantadinderivaten bei Influenza A möglich, jedoch z. T. erhebliche Nebenwirkungen!
Krankheitsbild
Plötzlicher Krankheitsbeginn, mit hohem Fieber, Kollapsneigung, - Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Entzug der mittleren und -
tieferen Atemwege. Häufig gastro-intestinale Störungen. Charakteristisch: Zögernd einsetzende, langdauernde Rekonvaleszenz mit Schweißausbrüchen, Schwäche und Müdigkeit z. T. noch Wochen anhaltend. Mögliche
Komplikationen (insbesondere Lungenentzündung) sind: Bronchitis, Pleuritis, Tonsillitis, Sinusitis, Otitis, hämorrhagische Pneumonie, Myokarditis, Perikarditis, Rhythmusstörungen, langanhaltende Hypotonie und Bradykardie etc. Selten treten
Komplikationen des Nervensystems auf: Encephalitis, Neuritis, Hirnödem; Reye-Syndrom wird neuerdings nicht nur nach Influenza A, sondern auch nach Infl. B beschrieben.
Diagnose
Erregernachweis durch Kultur und Serologie
Antikörpernachweis
Therapie
Unspez.: Symptomatisch; Herz-Kreislauf-Unterstützung; bei
bakterieller Sekundärinfektion Behandlung mit Antibiotika und Sulfonamiden.
Spez.: Chemotherapie bis jetzt nicht ausreichend möglich; in schweren Fällen:
Gamma-Globuline i. v.
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