Zystizerkose
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Zystizerkose

vgl. auch Bandwürmer
Vgl. auch Internet-Infos des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/dpd/parasites/cysticercosis/default.htm

Zystizerkose wird verursacht durch Finnenbefall von Schweine- oder (selten) Rinderfinnenbandwurm.

Durch Aufnahme mit durch menschliche Fäkalien verunreinigter Nahrung/Trinkwasser bzw. durch unhygienisches Verhalten bei Bandwurmträgern selbst (Autoinfektion) kann es zu einer Zystizerkose kommen (Entwicklung von Finnen und Zysten aus den Eiern im Menschen statt im Schwein als Zwischenwirt).

Verbreitung
Weltweit mit einer besonderen Häufung in ländlichen Gebieten Asiens, des pazifischen Raums und Süd- bzw. Mittelamerikas.

Krankheitsbild
Oft unerkannt, weil bei der Hälfte der Fälle keine bis kaum Symptome. Nur bei Befall von Augen, Muskeln und Gehirn treten Komplikationen auf.

Je nach Organbefall unterscheidet man die folgenden Formen mit unterschiedlicher Symptomatik:

Organbefall Symptomatik

Zerebrale Zystizerkose
 ZNS: Epileptiforme Anfälle
 Gehirn und Rückenmark: Lähmungen, evtl. plötzlicher Tod
Okuläre Zystizerkose
 Auge: Sehstörungen
Haut-Zystizerkose
 Haut: Knötchenbildung
Muskel-Zystizerkose
 Muskulatur: rheumatische Beschwerden

Diagnose
Antikörpernachweis u.a., Computertomographie

Prophylaxe
Kein rohes oder halbrohes Schweinefleisch zu sich nehmen. Nahrung/Trinkwasser dürfen nicht mit Fäkalien (oft unmerklich durch Fliegen) verunreinigt sein. Vorsicht auch vor ungekochtem Salat und Gemüse.

Therapie
 Operable entfernen
 Inoperable: Praziquantel oder Albendazol
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